Die Veranstaltungen der letzten Woche

Di 18.12.2018
20.30 Uhr
Lesung   LSD - Liebe Statt Drogen

Anschliessend: LAUT UND BILLIG - Der Wilde Gitarren Tresen
Micha, Volker, Uli, Tube, Spider, Ivo und Sascha präsentieren Geschichten, Lieder und Gäste.


Mo 17.12.2018
19.00 Uhr
Musik   chocolate soup prsnts: Muddy Orchid (garage/psych, bln) + Jaguar No Me (j-psych-pop, bln)

doors 7 pm, show 8 pm, after the show: Strange Tunes on Monday DJs


Chocolate Soup
 prsnts:

MUDDY ORCHID
cows hear sound a semen drops
lunatics fly cherry chops
teachers bleeding children speaking
needle reaching Margie’s hands
owns the sound with hazy band
upskirt jungle fever dance

https://muddyorchid.bandcamp.com

Support:
ジャガーの眼 / Jaguar No Me
August In 2017, Berlin based DJ/Musician,Taishi Nagasaka (DJ ONONiiONIONIION/Cozmik Onion Express,ex-Fat White Family) wrote some songs for Fat White Family, which were not used for it. But he really liked the tracks and didnt want to waste them, so he invited his friend,Max Bauer from Isolation Berlin to make more tracks to start a band. And Taishi invited his friends to form a band.Now, a Japanese piano player Miho on Drums, and Mike (from Heiners Bar) on Bass,Diego Ferri on G and Key, replaced Max. Songs are about the struggles of life in Japanese, its all about Denim.
https://jaguarnome.bandcamp.com/releases
https://www.youtube.com/watch?v=tCiD0FkeelE

Aftershow-DJs: Stefan Stroko Rebohm && Troy Troglodyte

So 16.12.2018
20.00 Uhr
Musik   Schokoladen OPEN STAGE

play your songs unplugged!
starts between 8:30 and 9 pm. artists should arrive around 8 pm!

cozy athmosphere, perfect sound and support by our engineer, delicate tunes afterwords and delicious drinks!

Just you, perhaps a friend, not more than two instruments and two to four songs! no drums or bass amplifier!
just come over!

#openstageberlin

Sa 15.12.2018
19.00 Uhr
Musik   Let`s Rock Christmas: Sheef (Punkrock/Bln) + Grand Tuner (Psychedelic Punk Rock/Bln)

AfterShowParty w/ "Kleine Happen 80er" Alex Plush Anders & Wello Rausch spinning delicious Vinyl
Grand Tuner are a psychedelic punk rock band from berlin. The band consists of Fisch G.Tuner (voc/ guitar), Claudius G.Tuner (voc/guitar), Matze G.Tuner (Bass) und Chrille G.Tuner (drums). They make their own highly potent brew of stoner and sixties garage.

Sheef ist alles Hausgemacht , der Proberaum, die Musik, die Texte und die Band selbst.

Fr 14.12.2018
19.00 Uhr
Musik   OFFBEATCLUB: Wood In Di Fire (GroovyJazzyReggae)

Aftershow DJ`s by Everything Crash Berlin​ spinning Ska/Rocksteady/EarlyReggae/Soul
Mit Jamaican Jazz und handfesten Reggae-Grooves bringen  Wood In Di Fire bei ihren Live-Sessions die Dancehall zum Toben. Was  als Jam-Projekt von Musikern aus verschiedenen Berliner Bands begann, hat sich zur festen Formation entwickelt. Doch  der Session-Gedanke ist  immer noch lebendig: Die Bandmitglieder und Gäste bringen die verschiedensten Einflüsse aus Reggae, Jazz, Ska, Latin und Afro-Beat mit und sorgen damit immer wieder für überraschende Kicks.
Die (Gast-) Musiker und Musikerinnen spielen und spielten z.T. in anderen bekannten Berliner Bands, wie 40 Fiyah Band (Reggae, Dancehall), The Special Guests feat. Willie Ocean (Ska), Ska-T (Reggae, Ragga), JazzBo (Jamaican Jazz), La Foot Creole (New Orleans Jazz), The Associates (Pop), LoFi-Youthz (Reggae, Dancehall, Reguéton)


Do 13.12.2018
19.00 Uhr
Musik   Uranus Front (Stoner Punk/Heavy Riff Rock) + Grow Grow (Noiserock/Postpunk)

doors 19:00 - show 20:00, danach: dj aussenborder (noise/rock/indie)

uranus front
 (Stoner Punk/Heavy Riff Rock) 
http://www.uranusfront.com
GROW GROW (Noiserock/Postpunk)
http://growgrow.bandcamp.com

doors 19:00 - show 20:00
danach DJ Aussenborder

GROW GROW
„Alles, was Spaß macht, ist strafbar.“ Mit dieser traurigen Wahrheit beginnen die Berliner ihren Song „Harald Juhnke“ und zerlegen dann mal eben das Zimmer. Noisiger Screamo und irgendwie auch Punkrock, das sind GROW GROW, die ob der vertrackten Texte mal an MATULA, TURBOSTAAT oder CAPTAIN PLANET erinnern. Musikalisch steckt jedoch so viel mehr (Zerstörungs)Wut in den acht Songs, welche die seit 2009 existierende Band nun hier veröffentlicht. Genau der richtige Mittelfinger an das koksende Berlin, das doch irgendwie auch mal Punk-Hauptstadt war. Es geht gegen Kapitalismus, um Selbstaufgabe und derlei Themen, die laut Aussage der Band „auf keiner Ballermann-Saison-Abschlussfahrt der Altherren-Fußball-Freizeitmannschaft“ fehlen dürfen. Für jeden zu empfehlen, dem die ganze andere Scheiße einfach zu harmlos ist. (OX)

Ähnlich wie der Köter auf dem Albumcover verbeiße ich mich gierig in den unbequemen, vertrackten Post-Hardcore, der mit massig Noise, Hardcore, Punk, Math-Rock und Screamo-Elementen und sogar Post-Rock-Klängen ausgestattet ist und dabei auch noch äußerst emotional und intensiv aus den Lautsprechern kriecht. Auch wenn in deutscher Sprache gesungen wird, die Vorbilder dürften allesamt im 90’s-Dischord-Umfeld zu finden sein. Die Band selbst gibt zu, dass sie gern mit Bands wie Jesus Lizard, Shellac, Ten Volt Shock, At the Drive-in, den Dead Kennedys oder Fugazi verglichen werden. Das ist durchaus nachvollziehbar. Dennoch ist das hier mehr als eine Kopie dieser Bands. Man spürt direkt die unbändige Energie, dazu setzen die intelligenten Texte noch eins drauf. Polternder Bass, schepperndes Schlagzeug, messerscharfe Gitarren, aufwühlendes Geschrei, manchmal sogar im Doppel. (Crossed Letters)

Zur wummernden Musik gibt es wütende, aber nie platte deutsche Texte – Referenzen an bessere Deutschpunk-Combos wie Turbostaat oder Love A klingen somit auch an, zum Beispiel gleich im ersten Stück, „Souvenir“. Die Kritik an einem bürgerlichen Lebensentwurf kommt darin mit sieben Worten aus: „Geburtsurkunde / Abschlusszeugnis / Steuererklärung / Hochzeitsfoto / Rentenbescheid / Arztbericht / Totenschein“. 

„Drei Sonnen hell“, das schon auf der EP zu hören war, ist dann ein echter Hit und der Beweis, wie hoch das Energielevel in besagten Genres ist. Und dafür, dass man schöne Liebeslieder auch schreien kann. (taz)

 

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