Veranstaltungen

Mo 12.11.2018
19.00 Uhr
Musik   ApocaLipstick Disko presents: CRTVTR (Post Hardcore/Shoegaze/Italy) + Apostrophe (High Energy Postpunk)

CRTVTR (Post Hardcore // Shoegaze // Italy)

Aufgepasst, das hier ist ein richtiger Leckerbissen! Streamo ist schon das zweite Album der Band CRTVTR aus Genua, Italien. Die Band selbst existiert schon seit dem Jahr 2009, bisher ohne mein Wissen. Und was noch erstaunlicher ist: Streamo ist bereits im Jahr 2016 erschienen und ist jetzt endlich erstmas als 12inch erhältlich. Ermöglicht hat das die Zusammenarbeit der DIY-Labels Dingleberry Records, To Lose La Track, Taxi Driver, Scatti Vorticosi DIY., Cave Canem D.I.Y., Entes Anomicos, Sangue Dischi und einer Menge anderer DIY-Organisationen, die alle auf einem Einlegeblatt abgedruckt sind. Und rein optisch ist die 12inch ein richtiger Hingucker geworden. Die Scheibe kommt im dick ummantelten Gatefoldcover, liegt richtig schwer und geschmeidig in den Händen. Deluxe Edition 180 gr Vinyl ist treffend auf dem Backcover zu lesen. Die schlichte kokosnussbraune Hülle ist mit einem goldenen Siebdruck verschönert, auf der Innenseite sind die Texte nachzulesen und befreit man das goldene Vinyl aus der Hülle, dann kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Bei so viel äußerer Schönheit und bei so einer Menge am Release beteiligten Händen ist man natürlich auf die Musik des Quartetts richtig scharf. Und ja, die Optik bleibt nicht das einzige, das Verzückung hervorruft. Diese Musik muss man meiner Meinung nach einfach auf Vinyl genießen, da wird die ganze Schönheit deutlich. CRTVTR bewegen sich grob gesagt im Post-Hardcore, zudem kommen leichte psychedelische Einflüsse zum Einsatz, Post-Rock und Math sind ebenfalls vorhanden, so experimentelles Zeugs kennt man sonst nur von Bands aus Washington. Dabei ist die melancholische Grundstimmung immer präsent, oftmals entstehen unglaublich emotionale Ausbrüche. Die Melodien erschaffen eine Atmosphäre, die man erst so richtig wahrnimmt, wenn man sich den Sound laut aufgedreht über Kopfhörer zuführt. Da entfaltet sich die Musik, man wird fast hypnotisiert. Mantra-artige Chorgesänge, rituelle und mäandernde Rhythmen setzen dem noch eins drauf, die immer wiederkehrenden Loops tun ihr übriges. Und dann, wenn man schon fast weggedriftet ist, wird man mit einer zuckersüßen Melodie zurück geholt.

Die eigenartige Atmosphäre entsteht wohl auch deshalb, weil die Band eine ungewöhnliche Instrumentierung verfolgt. Diese besteht aus zwei Bässen, Schlagzeug und Gitarre, dazu gesellen sich die vier unterschiedlichen Stimmen der Bandmitglieder, die mal flüstern, schreien oder pfeifen. Dazu kommen noch Lyrics, die sich lesen, wie wenn Dir selbst beim Radfahren, Joggen oder Schwimmen Wortphrasen durchs Gehirn eiern. Und gerade diese nicht übliche Vielseitigkeit und Kombination aus surrealen Momenten lässt den Sound des Quartetts so eigenständig wirken. Knapp 38 Minuten dauert die spannende Reise durch die sieben Songs. Und zum Schluss drängt sich noch die Frage auf, was wohl der Bandname bedeutet. Ist das wieder dieses Modeding, bei dem die Vokale weggelassen werden? Glaub nicht, denn sonst würde das menschliche Gehirn ein Wort präsentieren, aber ich habe keines vor Augen. Wenn man die Buchstaben in eine Internetsuchmaschine eingibt, dann erhält man folgendes Ergebnis: Centre Regional De Traitment et de Valorisation des Terres. Das ist französisch und bedeutet soviel wie Regionales Zentrum für die Behandlung und Bewertung des Landes. Diese Interpretation des Bandnamens müsste passen. Das behaupte ich jetzt einfach mal so anhand des abgefahrenen Sounds der Band. Checkt das hier unbedingt an, mich hat die Platte voll und ganz gepackt!

http://crtvtr.bandcamp.com
https://www.facebook.com/CRTVTR

APOSTROPHE (High Energy Postpunk //Berlin)

children of the 1990s throwing a fit: textural shoegaze, noise, lo-fi, storytelling, dark & thrilled, just how you like it.

https://apostropheberlin.bandcamp.com

Mi 14.11.2018
19.00 Uhr
Musik   Fourtrack On Stage: Ora Cogan (Indie, Folk/Kanada) + Gil Hockman (Folk, Berlin)

Ora Cogan (Kanada)
Ora Cogan has released seven albums to date and collaborated with a multitude of artists while touring extensively for over a decade. Her new album, Crickets, has married the intricate and atmospheric style this artist is known for with bold new arrangements that stretch out across many a sonic realm.

http://www.oracogan.com
(Photo by Kristina Pederson)

Gil Hockman (Folk, Berlin)
Gil Hockman is a musician and songwriter from Johannesburg, South Africa. Performing with a guitar, synthesiser and loop-station Gil weaves a minimalist sound reminiscent of Beck, the Eels or Grandaddy. His songs move without falling into pathos while his skilled arrangements are a fascinating mix of folk, blues, indietronica.

https://soundcloud.com/gilhockman
https://shop.gilhockman.com/

Do 15.11.2018
19.00 Uhr
Musik   Agrokultur: KUSH K (ExperimentalPop/Zürich)
Fr 16.11.2018
19.00 Uhr
Musik   SONIC BOOM: Einkauf Aktuell (Punkrock) und Die Dschungel (garage/post/punk) Doppel Record Release

Aftershowparty mit DJ Nonoyesnonono DJ HunkyDory
Einkauf Aktuell spielen deutschsprachigen Punkrock aus der Garage und stellen ihr bei Twisted Chords erschienenes Debut Album vor, zu hören unter:
twistedchords.bandcamp.com/album/tc161-einkauf-aktuell-alles-muss-raus

Die Dschungel bringen das Kunststück fertig, NDW-Punk mit Brit-Pop zu vermischen und stellen ihre aktuelle Single vor.
https://diedschungel.bandcamp.com/

http://twistedchords.bandcamp.com/album/tc161-einkauf-aktuell-alles-muss-raus
https://diedschungel.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/events/244437966189359/

Sa 17.11.2018
19.00 Uhr
Musik   ApocaLipstick Disko presents: NO MORE (Postpunk/Wave // Kiel) + Alice Gift (Ghost Wave //Berlin)

Aftershow: Alex Plush AnderS (Glam/Punk/Wave)
NO MORE 1982 bezeichnet der New Musical Express NO MORE als "a trio of young Germans who appear to have fallen out of LOU REED´s BERLIN album". Sie gründen die Band 1979, als Punk und New Wave die 70er hinwegfegen, lösen sich 1986 auf als die 80er zu sehr 80er sind. Ende 2008 kommen NO MORE zurück, verdichtet auf das Duo Tina Sanudakura und Andy Schwarz. Sie spielen über 150 Konzerte in ganz Europa, sind erfolgreicher denn je, ruhen sich nicht auf alten Lorbeeren aus und produzieren drei neue Alben. NO MORE sind längst ihrem Klassiker „Suicide Commando“ entwachsen. Sie präsentieren ihre Mischung aus Post-Punk, Pop und Electronica live in ganz Europa, ihr existentialistisches „All Is Well - Senza Macchia“ untermalte einen Dortmunder Tatort und „Turnaround“, der InstantKlassiker vom aktuellen Album, sorgt für volle Tanzflächen.

https://www.facebook.com/official.no.more/
http://nomoremusic.de/
https://www.youtube.com/user/nomoreremakeremodel
https://www.instagram.com/no_more_music

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Alice ist Gift, und nichts ist Gift.
Emanzipiert von seinen Bands Liste Noire und Velvet Condom, destilliert der deutsch-französische Singer-Songwriter seine Geschichten in träumerischen Pop und entscheidet nun selbst über die Dosis.
Im Schokoladen zum ersten Mal vollkommen und alleine enthüllt Alice Gift mit 6 Saiten Songs aus seinem Debüt Album (in Bearbeitung).

www.instagram.com/a.gift
www.facebook.com/alice.gift.75

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So 18.11.2018
20.00 Uhr
Musik   Schokoladen OPEN STAGE

play your songs unplugged!
starts between 8:30 and 9 pm. artists should arrive around 8 pm!

cozy athmosphere, perfect sound and support by our engineer, delicate tunes afterwords and delicious drinks!

Just you, perhaps a friend, not more than two instruments and two to four songs! no drums or bass amplifier!
just come over!

#openstageberlin

Mo 19.11.2018
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: ?ALOS (Muse of Chaos - queer-pagan-doom-avant-metal, Ravenna/Italy) + Bleedingblackwood (Experimental, Berlin)

alosdoors 19:00 - show 20:00 - danach "Strange Tunes on Monday"
bleedingblackwood?Alos is: music, performance, dance, political activism, social critic, history, feminism, queer, anarchy.
?Alos is the shape of chaos.

BIO
Stefania Pedretti/?Alos (Vigevano, IT 1976)
From 2006 to 2011 lives and works in Berlin, now lives in Ravenna (I)
Active from 1998, she is a member of OVO and ALLUN. She has played in more than one thousand concerts.
She has released four albums as ?Alos and seven albums as OvO.
In 2015 and 2016 she collaborated with the director Markus Öhrn in the Azdora project. From 2017 she start to collaborate with Santarcangelo Festival as a music curator.
?Alos is a musician and an experimental performer, from 2003 she melts these disciplines to create shows/performances in which live music is a basic element.
Her work surpasses the boundary between performing arts, integrating experimental music, performance, improvisation and video art and makes the audience participate actively in the show through the stimulation of the six senses.

The feminine figure is the basis of each performative action and its role both in history and in the contemporary society is critically investigated.
 
She has played in the whole of Italy and Europe, in the United States, Canada, Russia, China, Vietnam, Mexico and Israel.
 
 
BLEEDINGBLACKWOOD - Pling-Plong-Frickel-Düstel-Müstel-Sad-Sad-Sad-Neo-Classic-East-European-Accapella-Folk-Pop
 
http://www.signorinaalos.com
https://bleedingblackwood.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/events/1714385052016669

Mi 21.11.2018
19.00 Uhr
Musik   Lofi Lounge presents: Pit Przygodda (Ex Go Plus) + People Club (Indie/Berlin)

DJ Team Berg & Tal (Indie, Electro, Pop)
Pit Przygodda (Ex Go Plus)

Pit Przygodda hat sich für diesen Abend viel vorgenommen:
Er präsentiert Material aus 5 seiner Alben. Und zwar aus 2 vergangenen und
aus den 3 kommenden.
Hierfür kehrt der Pop- und Film-Musiker an sein Ursprungsinstrument zurück:
das Klavier.
Das Klavier ist Quelle unzähliger Songs und Sounds aus fast 40 Jahren
Songwriting.
Wer Pit noch aus "Go Plus"-Zeit kennt, wird sich über
Klavier-Interpretationen aus dieser Epoche freuen und sich gleich im
Anschluß über instrumentale Kompositionen mit Jazz-, Romantik- und
Impressionismus-Einflüssen nicht wundern. Außerdem sind Stücke der kommenden
(2019) und der vergangenen (2012, "Lied") Gesangs-Platte zu hören. Mit dabei
wird ein alter Mitstreiter aus Schulzeiten: Jens Windeler am Saxophon und
falls nötig, auch an diversem anderen Instrumentarium.

People Club

Ruminative and daydreamy vocals coloured with sleazy rhythms, slacker rock
guitar lines and hypnotic synths make up the distinctive sound of People
Club.
Formed in Berlin in late 2017, the band were brought together over a love of
intimate storytelling and lavish effects, and after sell-out performances in
Berlin and London will be releasing their much-anticipated first official
release before the end of the year. http://www.pitprzygodda.de/
https://www.peopleclubmusic.com/
https://www.facebook.com/peopleclubmusic/
https://www.instagram.com/peopleclubmusic/
https://soundcloud.com/user-571233722

Fr 23.11.2018
19.00 Uhr
Musik   Electric Anthillman (weird Disco‐Funk/New Wave from outer space) + European Sports Car

AfterShowParty w/ Kleine Happen Achtziger - Smash the neon dancefloor

Electric Anthillman spielen schnelle, kompakte quirlige New Wave Songs mit Elementen aus Disco, Funk und einer Portion Merkwürdigkeit. Kurioserweise spielten o. tanzten einzelne Mitglieder bereits Ende der 70er Jahre für Jane Fonda’s Gymnastikvideos und -Schallplatten. Sei dies auch nur ein Gerücht - wenn man die Band live sieht, mag man es nicht anders glauben!

European Sports Car
Louis Rastig — analogue synth
Marcel Drescher — drums
 
Drescher & Rastig connect a long-time collaboration in Berlin since the early 2000s. Together, they are EUROPEAN SPORTS CAR reflecting the recent stream of consciousness of things. Get ready for some neo-romantic walls of sound — lyrical drones and industrial noise rock with progressive tendencies for analogue synths and battery.
 
http://electric-anthillman.tumblr.com/

Sa 24.11.2018
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: SVIN (experimental Jazz-Rock, DK) + Human Hair People (krauty Post-Punk, Bi)

doors 19:00 - show 20:00

Since debuting in 2011 with Heimat, SVIN has made their mark on the international music-scene with four albums and a fifth one in the making. SVIN recorded their latest critically acclaimed album, Missionær (2016), in the legendary Sundlaugin studios in Iceland with massive inspiration from the epic surroundings. A new, darker synthetic sound took the band in a new direction and laid out a new course that is being explored in the work with the coming release. SVIN creates pulsating freeform rock with layers of narco-folklore, punk and doom.
 
In the aftermath of the release of Missionær, SVIN performed at the prestigous Roskilde Festival in 2017 and have during recent years toured extensively all over Europe, Russia and The Balkans as well as working with films and dance.

“Fact remains that this is one damn interesting piece of work, one that you need to check out, whatever stuff you usually listen to.” Merchants of Air

“The new album sees the band further pushing the envelope of just what they’re capable of, producing another enigmatic album experience that offers intense rushes and surprising calms. “ -Gareth Watkin, echoesanddust.com

“The music is magic — a repeating motif of clanging, chiming guitars and pounding percussion, punctuated by even more compulsive rhythmic patterns and the seething flow of poisonous riffs.” -No Clean Singing (USA)

“The new album ‘Svin’ sees the band offering up a phenomenal and unrelenting barrage of psychedelic experimental music, bordering the lines of post-rock and experimental jazz. Svin demonstrate wonderful musical technique on their latest effort, one that excites and sometimes confounds in oddly enjoyable ways.” -The CD Critic (UK)  ★★★★☆
 


HUMAN HAIR PEOPLE (BI)
Abseits aller hippen Anbiederung an den modernen Lifestyle ordnen sich diese altgedienten Schlachtrösser des lokalen Punkrocks der Achtziger Jahre  zwischen „Nomeansno“ und „Can“ ein. Und das völlig zurecht, denn ihre Skills und Musikalität lassen sie meilenweit aus dem Durchschnittsbandsumpf hervorragen und verzichten dabei grosszügig auf  jegliche Ansätze von Muckertum und Egogegniedel. Ihr Sound: Spröde, dubbig, minimal, hypnotisch und seehr eigenwillig oder wie sie selber sagen: ‚Konventionelle Songstrukturen werden gebrochen und Klischees vermieden. Rhythmik geht vor Melodie, Zeit für Dynamik geht vor instrumentalen Soli.‘
Ihr Stil: aufgeklärter Postpunk britischer Prägung.
Mit Leuten von Mind Overboad, Notdurft, Kress, Flugs von Statten, um nur einige zu nennen.
Referenzbands: Pop Group, Gang Of Four, Maximum Joy, Public Image Ltd.

http://www.svin-music.com/
http://www.svin.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/HumanHairPeople/

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das ist der text
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