Die Veranstaltungen der letzten Woche

Mo 20.02.2017
21.00 Uhr
Party   "SCHOKOKUSS" presents: PartyNight

Die queere Punk-Elektro-Nacht

So 19.02.2017
20.00 Uhr
Musik   Schokoladen OPEN STAGE

play your songs unplugged!
starts between 8:30 and 9 pm. artists should arrive around 8 pm!



Just you, perhaps a friend, not more than two instruments and two to four songs! Sign at Schokoladen or under this adress: raoul@schokoladen-mitte.de ... or just come over!


Sa 18.02.2017
19.00 Uhr
Musik   Dismembers (Black Punk'n'Roll) + MonKtage (Jazz)

doors 19:00 - show 20:00

Fr 17.02.2017
19.00 Uhr
Musik   Sheef (Punk/Bln) + Ben Racken (Punk/Magdeburg)

aftershowparty mit Dj Doc Webster (Rock/Punk/Soul & Rock'n'Roll)

Do 16.02.2017
19.00 Uhr
Musik   little league shows: FRIENDS OF GAS (post-punk/wave/noise, ger) + KRISTEN (exp/post rock, pl)

doors 7 pm, show 8 pm. aftershow djs: späti palace dj team

Spex - Magazin für PopkulturMusikBlogStaatsaktDq Agency und Little League Shows präsentieren:

FRIENDS OF GAS (München, Staatsakt)
Kristen (Warszawa, Instant Classic)

DJs: Späti Palace DJ-Team

Friends Of Gas
Eine Schockfront zieht über das Land: Fünf Personen auf engem Raum, tagsüber in einem Van, abends auf festen Elementen, senden heftige elektromagnetische Wellen aus. Körperschall, bis dass die Wände wackeln und jeder Bühnenboden sich in eine Sonnenoberfläche verwandelt! Haben Sie schon einmal von so einem Körperschall gehört? Ja? Verzeihung, das war eine Fangfrage für unsere lieben Infotainment People. Es bringt ja nichts, etwas von oder über Schall zu hören oder zu wissen – man muss es am eigenen Leib erfahren. Erleben, wie das ist, wenn ein Festkörper zu einem vibrierenden Schallbeschleuniger mutiert. Das Beben. Das Flattern. Das Wabbeln. Dabei geht es gar nicht primär um Volumen. Auch ein Posaunenengel muss wissen, was er tut. 
Friends Of Gas wissen also um die Materialität von Klang, eröffnen uns Musik als physisch erfahrbaren Raum, entfachen darin eine sonische Wucht. Allein das ist heutzutage schon radikal. Aber damit nicht genug. Aus jeder Pore der Band sprießt eine körperliche Bedingungslosigkeit, die von manchen als bedrohlich empfunden werden könnte. Eine Verletzbarkeit, die manchen Angst machen dürfte. Eine Risikobereitschaft, die manche gar nicht kennen.
http://www.friendsofgas.com/

Kristen
Kristen, one of the best avant rock bands in Poland was formed in the late 1990s and since then released eight albums. Initially inspired by Chicagoan post-rock and math-rock, Kristen gradually embraced avant rock, free-jazz flexibility and delicate brushes of electronics. They expanded their basic trio on some recordings, currently using a guitar, bass, synthesizer, drums and vocals format. Thanks to excellent concerts they found themselves opening shows for Deerhoof, Tortoise, Xiu Xiu, Joe Lally, Talibam! and Karate. Kristen’s most recent output, “LAS” (Instant Classic, 2016), demonstrates their amazing ability to stretch the rock template, always remaining adventurous and yet accessible. But most of all, you will discover a fully developed band which seamlessly blends song-writing and improvisation, emotions and abstract soundscapes into an absolutely unique music.
http://www.kristenband.com/

Mi 15.02.2017
19.00 Uhr
Musik   Lofi Lounge presents: Locust Fudge (Indie/Berlin) + Torrid Souls (Indie/Nürnberg) + Chris Brokaw (Americana/US)

DJ Monophonic (Indie Electro, Pop)
LOCUST FUDGE

Im Jahre 1991 grundeten Schneider (a.k.a. Dirk Dresselhaus von Schneider TM, Angel etc., damals Hip Young Things) und Krite (a.k.a. Christopher Uhe, ex-Floor, ex-Sharon Stoned etc., damals Speed Niggs) das Duo LOCUST FUDGE. Die beiden beschlossen, akustische Versionen der Semi-Hits ihrer beiden Bands fur ein ignorantes Publikum auf den Strassen von Bielefeld zu spielen. Was ursprunglich eher ein Anlass war, gemeinsam rumzuhangen und Drinks zu nehmen, zog bald die Aufmerksamkeit von Reinhard Holstein auf sich, seines Zeichens Chef von Glitterhouse Records, dem europaischen Geschaftsarm des Labels Sub Pop, Heimat von Bands wie Nirvana, Mudhoney und anderen. Grunge war der kommende Hype. Holstein ermutigte LOCUST FUDGE ein Album fur sein Label aufzunehmen; das akustische Debut FLUSH erschien 1992 und stiess auf breites Medieninteresse in ganz Europa. Nach einigen Tourneen als Duo nahmen Schneider und Krite den wegweisenden Nachfolger ROYAL FLUSH auf, ein Meilenstein des LoFi-Glam-Folk bis zum heutigen Tag. Die ausgefeilten Arrangements des Albums verlangten einen großeren Live-Sound; somit riefen Schneider und Krite die 5-kopfige LOCUST FUDGE-Band ins Leben. Nach mehreren intensiven Tourneen quer durch Europa veroffentlichten LOCUST FUDGE 1996 die EP „Business Express“. Ein Jahr spater entschlossen sich Schneider und Krite, es etwas ruhiger angehen zu lassen; seitdem waren LOCUST FUDGE relativ faul. Obwohl die Band nie offiziell aufgelost wurde, scheint es in den letzten beiden Jahrzehnten wenig Aktivitat von LOCUST FUDGE gegeben zu haben. Ein Lebenszeichen war das Auftauchen eines Songs namens „Cannibal Man“ auf dem ZickZack-Sampler „Perverted by Mark E. – A Tribute to The Fall“.
Einzelne, zufallige Performances in Berlin und anderswo heizten immer wieder das Gerucht an, LOCUST FUDGE wurden im 21. Jahrhundert wieder an der Oberflache auftauchen, was nie bestatigt oder verneint wurde, bis Ende 2014 ein Vinyl-Reissue ihrer beiden ersten Alben erschien und LOCUST FUDGE das erste Mal seit beinahe 20 Jahren wieder auf eine kurze Tournee gingen und das klassische Material neben etlichen neuen Songs prasentierten. Seit dieser Tour spielt die Band als Trio mit Chikara Aoshima am Schlagzeug; in dieser Besetzung entstanden im letzten Jahr Aufnahmen zur ersten LOCUST FUDGE-Platte seit uber 20 Jahren, die 2017 erscheinen wird. Fur das Konzert am 15.02. im Schokoladen werden LOCUST FUDGE nun erstmals seit Ewigkeiten ein akustisches Set als Duo spielen, die Gunst des gemeinsamen Abends aber naturlich dazu nutzen, mit Sailo von TORRID SOULS, mit Chris Brokaw und Überraschungsgasten die seltene Gelegenheit auf der Buhne entsprechend zu feiern.

Torrid Souls

Slowcore aus den frühen 90ern, etwas Shoegaze, eine Spur Dreampop sowie sphärischer, hochmelodiöser Gesang, der uber den Soundflächen zu schweben scheint: torrid souls haben den Vibe dieser Musik in sich aufgesogen. Das ist spurbar hörbar: von sanften Schräglagen bis hin zu melancholischem Noise. Call it "Hifi- Glam-Folk" fur Fortgeschrittene!

Chris Brokaw

ist ein <https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten> US-amerikanischer Musiker, der vorwiegend für seine Arbeit in den Bands Come und <https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Codeine_%28Band%29&action=edit&r edlink=1> Codeine bekannt ist.
Während des Studiums am <https://de.wikipedia.org/wiki/Oberlin_College> Oberlin College traf Brokaw verschiedene prägende Figuren des amerikanischen <https://de.wikipedia.org/wiki/Indierock> Indierock der 1990er. Unter Ihnen waren unter anderem <https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stephen_Immerwahr&action=edit&re dlink=1> Stephen Immerwahr, <https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sooyoung_Park&action=edit&redlin k=1> Sooyoung Park, <https://de.wikipedia.org/wiki/Liz_Phair> Liz Phair oder <https://de.wikipedia.org/wiki/John_McEntire> John McEntire.

Kurz nach seinem Abschluss spielte Brokaw Schlagzeug in der Band von <https://de.wikipedia.org/wiki/G._G._Allin> G. G. Allin, ebenso auf den ersten beiden Codeine-Alben. 1990 kehrte er zu seinem anderen Hauptinstrument, der Gitarre, zurück. Zusammen mit <https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Thalia_Zedek&action=edit&redlink =1> Thalia Zedek formierte er die <https://de.wikipedia.org/wiki/No_Wave> No-Wave-Band Come.

Später veröffentlichte Brokaw verschiedene Alben unter eigenem Namen. Der Stil variierte von instrumentellem <https://de.wikipedia.org/wiki/Post-Rock> Post-Rock auf Red Cities bis zu eher eingängigen Songstrukturen auf Incredible Love.

2007 veröffentlichte er zusammen mit <https://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Eckman> Chris Eckman und <https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Race> Hugo Race unter dem Namen <https://de.wikipedia.org/wiki/Dirtmusic> Dirtmusic ein gleichnamiges Album.

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