Veranstaltungen

Mo 07.09.2015
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: Opiliones (Post-Punk Deluxe, Aschau) + Van Urst (Indie/Noiserock, Berlin)

opilionesdoors 19:00 - show 20:00 - danach "Schokokuss" (Queer/Punk-Party)
van urstOPILIONES (Post-Punk Deluxe, Aschau)
Mit Bandvergleichen sollte man ja eher spärlich umgehen, aber in diesem Fall passt es einfach wie das sprichwörtliche Gesäß auf das Gefäß. Denn bei den treibenden Melodien und dem geilem Gesang von OPILIONESwird man unweigerlich an die großartigen HOT SNAKES, DRIVE LIKE JEHU oder auch WIPERS erinnert. Dabei sind die 4 Jungs aber mehr als nur eine bloße Kopie der genannten Bands, sondern erweitern den Sound immer noch um den ein oder anderen catchy Beat. Und wer die Herrschaften schon mal live erleben durfte, weiß eh was geboten ist – schwerstmehrfach süchtig-machenden Postpunk mit Kopfnick-Faktor.
Borderlinefuckup meint: „Der nach vorne rockende, oft etwas stoische (Post-)Punk-Sound erinnert frappierend an die Hot Snakes oder in Teilen auch an Rocket from the Crypt. Allerdings gibt es eine etwas ausgeprägtere Indie-Rock-Kante, mit melancholischen Melodien, sanfterem Gesang und dem ein oder anderen Teil in denen Lautstärke und Tempo rausgenommen werden“


Guido Lucas (Blunoise) meint: "Handgemachte, sehr gut gespielte, und sogar durchkomponierte Songs. Da muss man sonst schon über den Kanal oder den großen Teich fahren, wenn man sowas hören will. Mit beiden Gummistiefeln tief in dem Sud der 90iger Jahre, schaffen es die Jungs trotzdem, sich souverän am eigenen Schopf aus diesem Sumpf zu ziehen. Respekt. In den besten Momenten spürt man deutlich die Bierseligkeit solcher Koryphäen wie Guided by Voices oder Silver Jews. Mal lakonisch, aber fast immer melancholisch, macht sich hier die Überzeugung immer breiter, dass diese unsere Erde nicht die beste aller möglichen Welten sein kann.“


OX fanzine: „Neues von Leuten der KENZARI’S MIDDLE KATA, deren recht wandlungsfähiges Material schon immer auf konstant hohem musikalischen Niveau begeistern konnte. Das gilt nun auch für das Debütalbum der OPILIONES. Die Formationen PITCHFORK, DRIVE LIKE JEHU und HOT SNAKES, dürften zu den großen Inspiratoren der Band gehören. Dabei rückt ihre musikalische Vergangenheit, der Ideenreichtum und das Beherrschen ihrer Instrumente den Vierer in weite Ferne davon, nur eine Kopie zu sein, zumal das nicht der einzige Fixpunkt ist.“


Bierschinken.net: „…doch ganz schön geil sind Opiliones schon. Etwas ruhiger und dunkler als Hot Snakes vielleicht, aber auch so schön versteckte Melodien in den Gitarren und die Riffs ähnlich schön rhythmisch auf den Punkt.“


Smash-Mag.com: „The Heart Of A Harvest Man“ zieht den Hörer in seinen Bann und man wagt es nicht, nicht bis zum Ende durchzuhören.“


VAN URST (Indie/Noiserock, Berlin)
Hier wird späterer Dischord-Sound der zweiten bzw. dritten Generation (z.B. Bands wie Q and Not U, June of 44) in´s neue Jahrtausend transferiert, schnuppert unterwegs am Noise-Rock der 90er und lädt noch eine Schippe Post-Hardcore auf. Vertracktheit und Eingängigkeit im Wechselbad der Gefühle, die sich ganz oft duellieren und von melodisch bis HC-lastig geshoutet alles können. Bei den langsameren Instrumental-Passagen sind die drei (!) Gitarren gerne mal auf "clean" gestellt um gekonnt zur tighten Rhytmus-Sektion zu sirren, tänzeln oder einfach nur Akkorde stehen zu lassen - hat dann was vom hypnotischen Maserati-Sound.





https://soundcloud.com/opiliones
http://vanurst.de

Do 10.09.2015
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: WELS (Noise-Rock, Berlin - Rec-Release-Show) + Neophron (NoiseBlues/Punk, Berlin)

welsdoors 19:00 - show 20:00 - danach DJ Felix-Florian Toughlove
WELS - Dry thick Noiserockduo aus Berlin, bestehend aus bass, drums und zweistimmigen Gesang. Neben einer Vorliebe für kruden Humor arbeitet die Band an minimalistischen Rocksongs, gerne ausgeprägt rythmisch und abseits des 4/4-Takts.
VÖ: "Agrochemiepark" (EP, 2012) und "Überfluss" (EP, 2014), „Die Kunst des Hungerns
in Zeiten des Überflusses“ (LP, 2015) REC-RELEASE_SHOW!
Albuminfo: Januar 2015, 10 Uhr. Ambulatorium - Kantine des ehemaligen ReichsbahnAusbesserungsWerkes in Berlin. Trotz des milden Winters gefühlte -12°C. In der Ecke ein kleiner Heizlüfter, der aufnahmetechnisch im Zwei-Stunden-Takt eingeschaltet werden darf, um Handwärme zu spenden.

Auf der anderen Seite der Halle sitzt der Techniker vom Headcleaner-Studio, der mit Broadcast Equipment aus den 80&90`igern das Geschehen aufzeichnet. Es wird live eingespielt, ohne Overdubs und Effekthascherei. Es ist eine Momentaufnahme eins zu eins.

Der Atem und die Klamotten dampfen. Mitten drin WELS - NOISEROCK! Verwurzelt in der Wucht von 90jahre AmRep-Klängen und mit dem unverkennbarem Einfluss von
nordamerikanischen Wegbereitern legen die Band Feuer, aber auf europäische Art.

Soziallachend und laut mit Hass, Ironie und Charme. Eben die Kunst des Hungerns in Zeiten des Überflusses. Ein vertrackt treibender Rhythmus, der an Zeiten von 18th dye oder Surrogat erinnert, doch in Verbindung mit hier perkussiv metallischem Bass schon nicht mehr nur die Summe vom üblichen Postrock ergibt. Es geht derber zur Sache. Die Obertöne schnattern, die Mitten sind ohrenbetäubend. Das Schlagzeug klingt kräftig, holzig, warm. Der Schreigesang geht ins Mark, schön auf Kehle, und erinnert in diesen Passagen an die Intensität der frühen Today Is The Day. Auch gesprochene Worte kommen der dt. Sprache wegen nicht studentisch belehrend rüber, wie es oft in der sogenannten Hamburger-Schule vorkommt. Es wird schön auf der Straße geblieben.
Die Band spielt konzentriert. Ursprünglich sollte nur ein Song für das Video aufgenommen werden. Es wurden schließlich doch 10 Stücke - die nunmehr vorliegende Platte. VÖ: 10.09.2015
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Aufnahme - Headcleaner
Kamera&Schnitt – die Axxt
Text: Tunguskaakustik c/o Krabbe `15




mit dabei:
Neophron - heavy NoiseBlues/Punk aus Berlin
https://wels.bandcamp.com
https://neophron.bandcamp.com

Sa 19.09.2015
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: Jealousy Mountain Duo (no-wave jazz & noisy math-rock) + Amigo Tropical (moustache noise)

doors 19:00 - show 20:00
JEALOUSY MOUNTAIN DUO (no-wave jazz & noisy math-rock)
Two-man German band Jealousy Mountain Duo’s self-titled longplayer was released by experimental German label Blunoise, a perfect portmanteau of Jealousy Mountain Duo’s disparate ’60s jazz and noisy, math-rock influences. Jealousy Mountain Duo takes a deconstructivist approach to its experimental blend of post-modern jazz and mathy indie rock, its guitars looping looping and conflicting melodies, its drums working in and out of rhythms, eschewing any semblance of straightforward timekeeping for an abstract counterbalance to the swirl of notes and tones. The result is tightly controlled chaos, a sonic maelstrom where form doesn’t necessarily follow function. This, truly, is radical stuff. In both senses of the word. P. Wall

AMIGO TROPICAL (moustache noise)


http://jealousymountainduo.com
http://jealousymountainduo.bandcamp.com
http://amigotropical.blogspot.de
http://amigotropical.bandcamp.com

Mo 28.09.2015
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: UNS (Synth-Punk) + mOck (Puzzle-Rock) feat. Petula & Kid Ikarus

doors 19:00 - show 20:00 - danach DJ Flachlandoptik
70 JAHRE CONNI UND BASTI - Eine Reinfeierei mit mOck und UNS

UNS sind ein Trio aus Berlins jüngster Indie-Historie: Kate Mosh, Petula, Siva… feinster Independent Adel. Schlagzeug, Gitarren und dickes Synthesizeruntenrum. Sie verbrennen schöne Harmonien, zeigen hysterisches Hampeln und feinste Rhythmusfreude und kreieren einen bizarren Diskobraten. Da tanzen Bois’n’Girls mit Air-, Mclusky- und Suicide-Stofftaschenträger gerne nebeneinander. „Arty“ und gleichzeitig voll „aggro“ und immer tanzbar. Seit 2010 sind die die drei unterwegs und veröffentlichten EPs, spielen zahlreiche Shows und tauchen hier und da auf Festivals auf. Und haben sich mit dem Albumdebüt “Gegengift” (2014) dann doch Zeit gelassen. Alte DIY-Schule. Indie-Mentalität. Ewiger Geheimtipp. Angst vor der eigenen Macht.


UNS sind NDW ohne 80er. Sie sind Neonfarben statt Fehlfarben. Und doch stehen sie mit den legendären Fehlfarben auf der Bühne, was durchaus passt und wer das als Generationswechsel sehen will, ist herzlich eingeladen. Geschichte wird gemacht. Irgendwo müssen gute Laune und „Habt ihr noch Bock?“ und ein freundliches „dagegen sein“ auch herkommen. Und wenn und weil die Antwort „Nein, aber“ ist, haben sie alles richtig gemacht.

mOck aus Berlin fordern uns heraus. Das Trio bewegt sich zwischen sprühenden Ausbrüchen und mimimalistischer Zurückhaltung. Ihr eigenwilliger und doch eingängiger Sound speist sich etwa aus dem Post-Hardcore. Bands wie Karate, Honey For Petzi oder Tortoise sind wichtige Einflüsse. Treibende Melodiösität, Rhythmuswechsel, fließende und sich plötzlich ändernde Strukturen ergeben zusammen einladenden Puzzle-Rock zum genaueren Hinhören.


 

http://www.noisolution.de/band/uns
http://www.mockmockmock.de

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