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Veranstaltungen

Mi 07.05.2014
19.00 Uhr
Musik   Lofi Lounge präsentiert: MARTIN GOLDENBAUM (Songwriter –Pop) + Niki Neun (Indie-Pop)
DJ Monophonic (Indie, Elektro, Pop)
MARTIN GOLDENBAUM

Martin Goldenbaum wurde in Waren an der Müritz geboren und wuchs in Malchow, einem kleinen Ort an der Mecklenburger Seenplatte, auf. Er stammt aus einer sehr musikalischen Familie und wurde in der Kindheit stark vom Rock ‘n‘ Roll der 50er und 60er Jahre geprägt, später als Teenager beeinflusste ihn der Punkrock enorm.

Mit 16 gründete Martin Goldenbaum die Punkrock-Band Bigos, die aus zwei befreundeten Bands entstand. Es folgten zahlreiche Konzerte unter Anderem mit den Beatsteaks, Die Skeptiker, SPN-X, The Wohlstandskinder und vielen mehr (Tonträger: 2 CDs und 2EPs. 1996-2002). Nach 6 Jahren löste sich die Band auf.

Goldenbaum zog daraufhin nach Berlin und orientierte sich musikalisch neu. Er sang in einigen Bands und tourte mit eigenem Solo-Programm unter dem Pseudonym "Martingo" durch das Land.

Im Jahr 2005 erschien seine erste CD namens "„Rätselraten“" (Goodlife-Records/ Pääng-Distribution), 2007 folgte das zweite Studioalbum "„Leises Rauschen"“ (Südpolmusic/ Alive).

Um unabhängig sein zu können, gründete Goldenbaum zusammen mit seiner Kollegin Johanna Zeul das Label Gold und Tier. Infolgedessen veröffentlichte er 2009 das Album „Bügeln mit System“ (Gold und Tier/ Broken Silence).

Im Jahr 2011 nannte sich Martingo in Martin Goldenbaum um, sein viertes Album „"Anker"“ (Reptiphon/ Broken Silence/ Bosworth/ Roofmusik) wurde ein Jahr später veröffentlicht. Daraufhin folgten zahlreiche TV- und Radio-Auftritte, außerdem erhielt der Künstler die Auszeichnung „Förderpreis Chanson und Lied“ (Troubadour- Chanson- und Liedwettbewerb).

Martin Goldenbaum spielt jährlich ca. 70-90 Konzerte, bei denen er unter anderem zusammen mit Mutabor, Götz Widmann, Tobias Regner, Dota Kehr, Ella Endlich, Linda Hesse, Diane Weigmann, Anna Depenbusch und vielen anderen auftrat.

Im Sommer 2014 erscheint sein 5. Studioalbum. <https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fmartingoldenbaum> https://soundcloud.com/martingoldenbaum <https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.martingoldenbaum.de> www.martingoldenbaum.de <https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fgoldenbaum.martin> https://www.facebook.com/goldenbaum.martin

NikiNeun

Granaten-Rock: Niki Neun scharen sich um die himmlisch verzerrte Gitarre Wenn Indierock so rumpelig und schräg klingt – dann klingt er gut. Seit vier Jahren gibt es die Oldenburger Band NikiNeun, anfangs auf Englisch, heute auf Deutsch. Immer schon scharen sie sich um die himmlisch verzerrte Gitarre, neuerdings erklingt hier und da auch mal eine Synthesizerin. NikiNeun haben, was es braucht: euphorisierende Melodien, beglückende Tonartwechsel, mitreißende Kopfstimmen – und einen Sänger, der selbst beim Fußball eine Granate ist.

<http://www.soundcloud.com/nikineun> www.soundcloud.com/nikineun
<http://www.facebook.com/nikineun> www.facebook.com/nikineun
Do 15.05.2014
19.00 Uhr
Musik   Lofi Lounge präsentiert: Simone Felice (Alternative/USA) + The Somnambulist (Western Art Punk)
DJ - Team Berg & Tal (Indie, Elektro, Pop)
Simone Felice

Er erzählt von Stripbars und Sensationsgier, von Kriegsopfern und Kuhkäffern - und bleibt dabei Romantiker. Der US-Amerikaner Simone Felice veröffentlicht sein erstes Soloalbum und sein Romandebüt. Beide beweisen auf wunderbare Weise: Das Multitalent liebt das Land, das er hasst.

"Es ist eine sehr amerikanische Sache, sich nach alter Kultur zu sehnen", sagt Simone Felice: "Aber warum tun wir es immer auf so billige Weise?" Der Romanautor und Songwriter erzählt von den Orten im US-Bundesstaat New York, seiner Heimat, die klingende Namen wie Rom oder Cairo tragen, aber in Wahrheit nichts anderes sind als "die heruntergekommensten Inzucht-Käffer". So wie Cairo zum Beispiel. Ein Ort, der aus einer Straße besteht, einer Tankstelle, einer Stripbar und einem Wal-Mart. "Es hat mich sehr inspiriert", sagt Felice.

Ein solcher Ort ist der Schauplatz seines ersten Romans, "Black Jesus", der gerade in deutscher Übersetzung erschienen ist. Er hat das Städtchen Gay Paris genannt. Lionel White stammt von dort und kehrt dorthin nach seinem Einsatz im Irak-Krieg, verwundet an Leib und Seele. Lionel hat in einem Gefecht sein Augenlicht verloren, seine Mutter holt ihn ab; sie hat den Trailer, in dem sie ihren einzigen Sohn allein großgezogen hat, inzwischen abgefackelt. Jetzt lebt sie in einer ehemaligen Eisdiele und von den Verkäufen, die ihr mit einer Art Dauerflohmarkt an der Durchgangsstraße gelingen.

White Trash aus dem Bilderbuch ist das, aber Simone Felice hat ein großes Herz für seine Verliererfiguren. Sie bevölkern nicht nur seinen Roman, sondern treten auch in seinen Songs auf. Die hat er zunächst mit seinen Brüdern Ian und James in der Band The Felice Brothers gespielt, wo er nicht nur hinterm Schlagzeug saß, sondern bei einigen Titeln auch den Leadgesang beisteuerte. Während die restlichen Felice Brothers mit wachsendem Publikumszuspruch weiterhin die uramerikanischen Wurzeln des Folk und Country beackern, stieg Simone Felice 2009 aus und gründete die Band The Duke & The King, die auch Soul- und Pop-Einflüsse zeigte. Und nun ist parallel zum Roman auch noch sein erstes, nach ihm benanntes Soloalbum erschienen.

spiegel.de

The Somnambulist

Chianti? Da war doch was! Es war zu Zeiten, als der Espresso in Deutschland nur langsam Anerkennung fand ("Viel zu teuer für das bisschen.") und der Rotwein Anfang der 90er Jahre das Land sukzessive schichtübergreifend gepackt hat und er schneller angenommen wurde, als die meisten die Herkunftsorte und Rebsorten aussprechen konnten. "Ich nehme einen Schianti, bitte." Aus jenem Orte stammt Marco Bianciardi, Kopf des Bandprojektes The Somnambulist, das sich in keine Schublade drängen lassen möchte. Experimentieren, Brüche und ein Sammelsurium an Instrumenten sind die Hauptelemente, die die Herren und eine Dame unterbringen und verbinden möchten. Und da es sich so herrlich mit diesen Mechanismen auseinandersetzen lässt, addieren sie noch ein Wortspiel und nennen ihre CD Sopie Verloren.

Dass diese fulimante, stellenweise bedrohliche Mischung zu einer interessanten Melange werden konnte, verdankte Haupstreiter Biancardi seinen Mitmusikern Rafael Bord (Geige, Oud und Theremin), Marcello S. Busato (Schlagzeug, Percussion und Objekte), Chris Abrahams (Piano), Els Vandeweyer (Vibraphon), Jacopo Andreini (Alt-Sax), Carsten Wegener (Singende Säge) und Albertine Sarges (Vocals), die sich offenkundig mit ganzem Einsatz der Umsetzung der Ideen hingaben. Und diese sind reichhaltig. Und der Umstand, dass Biancardis stimme stellenweise an Tom Waits erinnert, lässt die Songs umso brachialer klingen, wenn diese Fahrt aufnehmen. Aber zunächst bekommt die Singende Säge ihren Anteil am Geschehen, in dem sie den Opener My Own Paranormal Activity mit intronieren darf und somit dem Einstieg einen feinen psychedelischen Anstrich verleiht. Und dann verschwindet sie im Dickicht aus Streichern, Drums und temporär dominierenden Distortions. Was nach großem Drama klingt, ist ein lebendiger Song, der zwischen Dynamiken und Einfällen hin und her springt und wie ein Kurzfilm inklusive Soundtrack wirkt. Und die unperfekte Produktion, das zeitweise chaotische Wirken vermitteln nicht nur hier, sondern auch im Verlaufe des Albums einem Konzert bzw. einer von Jamsession von Musikern beizuwohnen, die sich nicht auf die üblichen Konventionen beschränken wollen, sondern eine Sounderweiterung verlangen. So fallen auch die Balladen nicht in das Raster der einfachen, schwelgerischen Liebesbekundungen oder reizenden Weisen, sondern sind durch Brüche, Einschübe und absolute Stille gekennzeichnet. Kein Umsäuseln. Stattdessen verfällt auch das zunächst fließende Dried Fireflies Dust in ein treibendes und wirres Ende.

Die Überraschungsmomente sind reichhaltig auf Sophie Verloren enthalten. Mainstream oder einfache Kost wird den Hörer somit nicht erwarten. Er wird gefordert und vielleicht gereizt. Doch wer Brüche und mitunter geräuschvolles Tönen erleben möchte, könnte bei The Somnambulist freudig fündig werden.

"Ohne Grenzen: SOPHIA VERLOREN bietet wunderbar instrumentierte Musik, bei der verschiedenste Genres fusionieren und Nonkonformität nicht in erster Linie als Kunstform oder gar Provokation zelebriert wird, sondern als Lebensform. Another step to a better world (/music)." Titel Magazine http://www.simonefelice.com/
http://www.thesomnambulistberlin.com/
http://www.alternativenation.de/tontraeger/review/somnambulist-sophie-verloren>
http://www.alternativenation.de
Mi 21.05.2014
19.00 Uhr
Musik   Lofi Lounge präsentiert: Peter Piek (Record Release Party) + Johanna Zeul (Pop) plus Special Guests
DJ - Team Berg & Tal (Indie, Elektro, Pop)
Peter Piek „Cut Out The Dying Stuff“ VÖ: 2.5.2014 (Solaris Empire/Broken Silence)

Eine Collage hat man nicht nur in den Händen, wenn man das dritte Album von Peter Piek „Cut Out The Dying Stuff“ aus seiner Musiksammlung zieht. Das Album eröffnet eine facettenreiche akustische Welt, geht in melancholische Tiefen und bringt im Handumdrehen ein tanzendes Lächeln zurück. Der fast ununterbrochen auf verschiedenen Kontinenten tourende Peter Piek nimmt den Zuhörer mit auf seine Reise mit Songs wie „Girona“ oder dem zum Teil chinesisch gesungenen „Ti O O“.

Hie und da entdeckt man auch Stimmen von Bekanntschaften aus aller Welt, die er auch als Inspiration für sein Schaffen nennt. Im Gegensatz zu seinen vergangen beiden Alben hat Peter Piek diesmal sehr tief in die Stilkiste gegriffen und R’n’B angehauchte Nummern wie „Alive“ oder soulige Einschläge wie in „Left Room“ oder „Brooklyn Lullabye“ zugelassen und ist dabei trotzdem klar und deutlich Peter Piek geblieben, wenn nicht noch viel mehr geworden.

Von Hause aus ist Peter Piek gar kein Musiker. Von Hause aus heißt er auch gar nicht Peter Piek. Doch Peter Piechaczyk, geboren in Chemnitz, als es noch Karl-Marx-Stadt hieß, und heute als eine Art Multikünstler zu Hause in Leipzig, macht keinen großen Unterschied zwischen Malerei, dem Schreiben von Büchern oder dem von Liedern. Piek geizt nicht mit Farben, doch es sind die Muster, die er damit ausmalt, die die Wirkung besorgen.

Die erste Single „Left Room“ etwa klingt tatsächlich wie ein verspäteter Oasis- Song - und dann ist es auch noch der beste, den Liam Gallagher nie geschrieben hat. Was Wunder, dass der Prophet im eigenen Lande nicht so viel gilt wie weit weg in der Ferne: Das neue Video zu „Left Room“ hat in China hunderttausende Zuschauer gefunden, Piek schaffte damit sogar das Kunststück, Mariah Carey von Platz 13 der Videocharts zu verdrängen. (Steffen Könau)


Johanna Zeul

Mit ihrer Mischung aus Hintersinn und Übermut definiert die Trägerin des Rio Reiser Songpreis und Udo Lindenbergs Panikpreis das kleine Wörtchen Bühnenpräsenz völlig neu. Ihre Auftritte leben von prägnantem Gitarrenstil, intelligenten deutschen Texte und Melodien, die sich fest im Ohr verankern. Markenzeichen von Johanna Zeul sind extreme Kontraste, viel Rhythmus und eine sprudelnd wilde Energie.

Johanna Zeul ist mit ihrer Singel „SANDMANN“ beim Bundesvision Songcontest 2012 für Sachsen-Anhalt angetreten. Der Spiegel Online schrieb hierzu euphorisch: "Bester Auftritt: Johanna Zeul" http://www.peterpiek.com/
https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fwww.johannazeul.de>
http://www.johannazeul.de
http://www.youtube.com/watch?v=WwcpnFJ8gy0
http://www.peterpiek.com/
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